Fein und fast zu klein

Grosser Andrang in der Milchhütte zur Vernissage von Hans Aeschbach.

Geduldig warteten die Besucher bei Snacks und Getränken auf Einlass in die Galerie. (Bild: bms)

Am vergangenen Freitag war die kleine, feine Galerie Milchhütte für den enormen Andrang zur Vernissage etwas gar eng. Der Andrang zur Vernissage von Hans Aeschbach war enorm. Doch die Besucher und Besucherinnen standen geduldig Schlange, um die Werke des Grafikers, Zeichners und Malers betrachten zu können. Hans Aeschbach war nicht nur Schüler der Kunstgewerbeschule in Zürich gewesen, sondern hatte dort von 1943 bis zur Pensionierung 1976 als passionierter Lehrer gewirkt. Bekannt wurde er auch als Plakat- und Ausstellungsgestalter. So schuf er Tourismusplakate für die ganze Schweiz. Wer ein Arosa-Plakat aktuell auf Ricardo ersteigern will, muss über 2000 Franken bezahlen. Seine Bildsprache zeigt eindrucksvoll das Lebensgefühl in der Schweiz vergangener Zeiten. Als Maler arbeitete Hans Aeschbach, der 1999 in Zumikon verstarb, mit Linien, Farben, Formen und deren Verschiebungen und schuf so einen Dialog mit gestalterischen Mitteln.

Galerie Milchhütte Zumikon, bis zum 12. September. Mittwoch bis Freitag, 16 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag, 14 bis 18 Uhr