Kontroverse Diskussion

Die Zumiker tauschen sich auch auf sozialen Medien zur Überbauung aus.

Bild: bms

Das Projekt Chirch­büel polarisiert. Auch digital und auf sozialen Medien werden die Argumente dafür und dagegen ausgetauscht. Die Befürworter unterstreichen, dass man zügig handeln müsse. «Wer abwartet, der bewahrt nicht, sondern verhindert», ist zu lesen. Weiter heisst es: «Künftige Generationen werden dann auf dem Gelände der Primarschule ein weiteres Altersheim bauen können – selbstverständlich ohne dabei die Identität Zumikons auf Spiel zu setzen.»

Ein anderer Kommentar lässt Vorfreude erahnen. «Ich finde es ein super Projekt und würde mich sofort für eine Wohnung bewerben.»
Kritiker der Überbauung wenden sich zum Beispiel gegen die Grösse. «Erschwinglicher Wohnraum gerade für junge Familien ist in der ­Gemeinde Zumikon sicherlich wünschenswert. Dass aber das Chirchbüel mit so einer überdimensionierten Überbauung verunstaltet wird, kann ich leider nicht verstehen.»

Auch die Biodiversität wird in Frage gestellt: «Die Idee von günstigen Mietwohnungen in Zumikon finde ich grundsätzlich unterstützens-­ und verfolgenswert. Aber dass dieses Projekt zulasten von einer der wenigen Grünflächen im Dorfkern sowie der Biodiversität geht, empfinde ich als nicht nachhaltig und zuwenig langfristig gedacht.» Ein weiterer Kritiker blickt auf den zukünftigen Verkehr und sieht in der Zufahrt aus Richtung Forch als Linksabbieger in die Dorfplatzunterführung eine Gefahr. Zudem wird beklagt, dass zu wenige Parkplätze zur Verfügung stünden.

3 Kommentare zu „Kontroverse Diskussion“

  1. Adriana Cantaluppi

    Ich finde schade, dass die Wohnungen eher dunkel sein werden da nach Nordosten gerichtet. Alle Balkone sind auch so gerichtet. Ich habe im Internet die Beschattung ausgerechnet und muss sagen, es wird alles ab Mittag oder frühen Nachmittag bereits im Schatten sein. Mich machen diese Wohnungen deswegen überhaupt nicht an.
    Auch der Park wird dank der Höhe vom Bau ein Schattenpark sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies einladend sein kann und dass sich Leute dort lange aufhalten, vor allem im Winter.

  2. Bei 52 Wohnungen nur 21 Parkplätze für Autos? Und nur 5 Besucher-Parkplätze? Das ist weit von der Realität weg, auch wenn die Forchbahnstation in der Nähe ist. Die Ablehnung des Projekts ist absehbar!

    1. Die Realität ist halt mindestens 2 Autos pro Haushalt und mittlerweile eine Verkehrsbelastung nahe am Anschlag. Weiterdenken?

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