16/2013 Freizeitdienst

Der Freizeitdienst sorgt weiter für Gesprächsstoff

Wie der zukünftige Betrieb des Freizeitdienstes aussehen wird, erklärte Gemeinderat Marc Raggenbass im Gerenhaus. Dabei bekam er auch Misstrauen zu spüren.

Wie weiter mit dem Quartiertreff Zollikerberg? Diese Frage stellten sich in letzter Zeit einige Bergler, nachdem im letzten Jahr bekannt worden war, dass dem Freizeitdienst zwei Aufgaben abgenommen und das Stellenpensum von 130 auf 50 Prozent reduziert werde (der ZoBo berichtete). Diese Frage stellte der Quartierverein Zollikerberg auch dem Gemeinderat Marc Raggenbass, den sie anlässlich ihrer Generalversammlung ins Gerenhaus eingeladen hatten. Der Wohlfahrtsvorstand orientierte über den zukünftigen Betrieb des gemeindeeigenen Freizeitdienstes und des Quartiertreffs nach der Reorganisation.

Marc Raggenbass stellte in seiner Einführung den Quartiertreff Zollikerberg zusammen mit dem Gerenareal und dem Chramschopf als «wichtigen Ort der generationenübergreifenden Begegnung» vor. Dass aber genau das in letzter Zeit nicht mehr der Fall gewesen sei, hielt Fritz Wolf, Präsident des Quartiervereins Zollikerberg, in seiner Ansprache fest. Das Sekretariat des Freizeitdienstes sei verwaist gewesen, Telefonate seien nicht beantwortet worden. Die Unsicherheit sei gross gewesen, ob überhaupt noch Kurse stattfinden würden. Dem werde nun Abhilfe geschaffen, versprach der Gemeinderat und stellte die neuen Verantwortlichen und Ansprechpersonen für den Freizeitdienst vor: Otto Bieri, Leiter der Wohlfahrtsabteilung, und Jasmin Keller, Sachbearbeiterin auf der Gemeindekanzlei, die ins Ressort Wohlfahrt wechselt, werden sich in Zukunft darum kümmern, dass die angebotenen Freizeitaktivitäten wieder problemlos zugänglich sind. In Zukunft, das heisst ab dem 1. Juni, bis dann wird das Sekretariat weiterhin nur am Dienstag- und Donnerstagmorgen besetzt sein, in den Frühlingsferien bleibt der Betrieb ganz geschlossen. Danach wird Jasmin Keller jeweils am Dienstag und Mittwoch sowie am Donnerstagvormittag im Freizeitdienst anzutreffen sein, in der übrigen Zeit ist sie über die Wohlfahrtsabteilung erreichbar. (mmw)

Der ausführliche Bericht ist im aktuellen «Zolliker Bote» vom 19. April 2013 zu lesen.