38/2012 Zivilschutz im Dienst der Öffentlichkeit

Instandstellungsarbeiten mit Zusatznutzen

Zum dritten Mal nach 2010 und 2011 leistete die Zivilschutzorganisation Zollikon am Mittwoch und Donnerstag voriger Woche einen „Einsatz zugunsten der Gemeinschaft“. Im Zentrum der zweitägigen Arbeiten im Werenbachtobel und beim Düggelbach standen Instandstellungsarbeiten nach Hochwasserschäden und die Sicherung der Waldwege.

Ein achtköpfiger Trupp von Zivilschutzpionieren schneidet grosse Baumstämme und Armierungseisen zu und baut damit Schritt für Schritt eine Hangverbauung auf. Ein Rost aus Baumstämmen wird gebaut, der mit Armierungseisen zusammengehalten und später mit Erde gefüllt wird. Der Förster wird darauf neue Bäume pflanzen, die den Hang vor erneutem Abrutschen sichern, auch wenn der Rost mit der Zeit verwittert. Diese Hangsicherung baut auf dem Ergebnis eines Zivilschutzeinsatzes im Vorjahr auf, als das unterspülte Ufer mit einem Hangkasten gesichert wurde.

Derweil erweist sich die witterungsbedingt nasse und schwere Erde am Düggelbach, dem zweiten Schwerpunkt des Zivilschutzeinsatzes, als äusserst schweisstreibend. Hier stehen zwei weitere Gruppen von Pionieren des Unterstützungszuges im Einsatz und beheben ebenfalls Unwetterschäden. An zwei Stellen wird der unterspülte Waldweg mit Baumstämmen neu auf- und ausgebaut und das Ufer vor erneutem Abrutschen gesichert.

Der zweitägige Einsatz zu Gunsten der Gemeinschaft erfolgt in enger Koordination mit der Bauabteilung der Gemeinde Zollikon. (e)